Ostuferschützer greifen Gemeinde an

Münchner Merkur, Isar Loisachbote vom 16. August 2019

Der Streit um die Neubebauung des ehemaligen Wiedemann-Geländes in Ambach geht weiter. Der Ostuferschutzverband fürchtet ein „Luxuswohngebiet“, während sich Bürgermeister Michael Grasl „ständiger Stimmungsmache“ ausgesetzt sieht. e

Münsing fährt eigentlich eine harte Linie, um ihre Vorstellungen von einer Neubebauung des ehemaligen Wiedemann-Geländes in Ambach durch das Kuratorium Wohnen im Alter (KWA) durchzusetzen. Zwei Entwurf-Details des beauftragten Architekturbüros Matteo Thun wurden in den jüngsten Gemeinderatssitzungen mehrheitlich abgelehnt.

Zum einen wollte der Investor die Gebäude des Seniorenwohnstifts plötzlich in Massivbauweise statt wie versprochen in ökologischer Holzbauweise errichten. Wie berichtet kehrte er zum Holz zurück. Zum anderen sollte eines der Häuser fünfstöckig statt vierstöckig werden, um alle geplanten 80 Wohnungen unterzubringen, nachdem in einem Souterrain zwei Apartments wegen schlechter Belichtung weggefallen waren. Hierzu hat KWA noch nicht Stellung genommen.

Der Ostuferschutzverband (OSV) ist dennoch der Ansicht, dass die Gemeinde zu wenig tut. „Es ist nicht zu spät, dass der Gemeinderat seinen Willen zum Schutz des Ostufers durchsetzt“, schreibt der stellvertretende Vorsitzende Johannes Umbreit jetzt in einer Pressemitteilung. Die Gemeinde habe sich mit einem „Bebauungsplan nach Vorstellung des Investors auf dem Wiedemann-Gelände eine Menge unschöner Probleme eingehandelt“, findet Umbreit.

Der stellvertretende Vorsitzende befürchtet massive, sichtbare Eingriffe in die Hanglandschaft in Form einer Schallschutzwand von 20 Metern Länge zwischen dem KWA-Biergarten und den beiden von der Familie Wiedemann geplanten Villen außerhalb der Wohnanlage. Auch ein Panorama-Schwimmbad mit Glasfront zum See passt für ihn nicht in die Landschaft. Es sei zudem deutlich geworden, dass für eine ordentliche Erschließung der Simetsbergweg zu schmal sei, sodass alle möglichen Notlösungen angedacht würden. „Nicht einmal die hiesige Feuerwehr wurde gefragt“, beklagt Umbreit.

Ferner wird in dem Schreiben kritisiert, dass die Familie Wiedemann neben dem KWA-Seniorenwohnstift an Stelle des ehemaligen Klinik-Gebäudes „Riviera I“ nun womöglich doch zwei Wohnhäuser bauen darf, was ihr bisher verwehrt wurde mit dem Verweis auf den Außenbereich. Umbreit: „Es gibt unter diesen Umständen keinen einleuchtenden Grund mehr, den nördlich, südlich und östlich angrenzenden Nachbarn Baurecht zu versagen.“

Konsequenterweise, so befürchtet Umbreit, könnte sich der gesamte Hang zwischen Pilotyweg, Simetsbergweg und Holzbergstraße und östlich des Simetsbergwegs zum „Luxuswohngebiet“ entwickeln. Er fragt sich, ob diese Konsequenz gewollt sei und verweist auf den Rahmenplan von 2008, welcher eine zusätzliche Bebauung im Bereich des Ostufers verhindern will. „Hätte es der Gemeinderat bei der Möglichkeit belassen, dass der Investor seine Baugenehmigung zur Sanierung der Klinikruinen im bestehenden Umfang ausnutzt, hätte er sich diese Probleme erspart“, heißt es in der Pressemitteilung. Der Gemeinde wird vorgeworfen, sie mache Wohnbauland-Geschenke im Wert von mehreren Millionen Euro und sie dränge nicht auf Personalwohnungen, die aus Sicht des OSV dringend nötig wären.

Bürgermeister Michael Grasl (Freie Wähler) hatte unabhängig von der Pressemitteilung Umbreits schon zuvor aufgrund einer E-Mail eines OSV-Mitglieds an alle Gemeinderäte gegenüber unserer Zeitung zur Thematik Stellung genommen. Vorweg bedauert er, dass sich die Rathausmitarbeiter und Gemeinderäte „ständigen Forderungen und Mutmaßungen“ ausgesetzt sähen. Grasl macht deutlich, dass der künftige Bebauungsplan für das ehemalige Wiedemann-Areal einen klar abgegrenzten Geltungsbereich haben werde. Die östlichen Nachbargrundstücke seien weder bebaut und damit vorgeprägt noch planungsrechtlich als Bauland ausgewiesen. Sie seien im Flächennutzungsplan als Fläche für die Landwirtschaft dargestellt. „Allein die Gemeinde hat es in der Hand, hieran etwas zu ändern.“

Weiter konstatiert der Bürgermeister, dass ein Aussparen des Grundstücks „Riviera I“ aus dem Bebauungsplan zwar möglich sei, der Gemeinde aber nichts bringe. Das Grundstück sei mit einem Altbauriegel bebaut, der nun durch eine zeitgemäße, hochwertige, ins Gesamtkonzept passende und ortsplanerisch sehr ansprechende Planung ersetzt werden solle. Grasl kritisiert die E-Mail-Verfasserin, die von „Luxus-Häusern“ von je 260 Quadratmetern Fläche schreibt, mit den Worten: „Sozialneid ist hier fehl am Platz.“

Die Gemeinde müsse immer unabhängig, neutral und frei von Emotionen allein nach ortsplanerischen Aspekten handeln. Tue sie es nicht, entstehe eine ungeregelte Lücke, die beliebig und unstrukturiert einer Gestaltung überlassen werde, die nicht abgestimmt sei und eventuell auch eingeklagt werden könne. Mit Nicht-Planen habe die Gemeinde in der Vergangenheit keine guten Erfahrungen gemacht.

Michael Grasl erklärt, von KWA den Bau von Personalwohnungen zu fordern, entbehre jeder Grundlage. Das Unternehmen könne dies freiwillig tun, müsse es aber nicht. „Die ständige Stimmungsmache bewirkt im Gemeinderat das Gegenteil.“ Für Grasl ist es „absurd“, Seniorenwohnstifte als Störungen abzustempeln. Er sei sich sicher, dass das KWA-Stift von vielen Einheimischen bewohnt werde.

Tanja Lühr

Pressemitteilung des OSV zur Gemeinderatsditzung am 30. Juli 2019

In der Sitzung des Münsinger Gemeinderats vom 30. Juli 2019 hat sich gezeigt, dass die Gemeinde sich mit einem Bebauungsplan nach Vorstellung des Investors auf dem Wiedemann-Gelände in Ambach eine Menge unschöner Probleme eingehandelt hat:

  • Salamitaktisch hat KWA zunächst versucht, die versprochene Holz- durch Massivbauweise zu ersetzen.
  • Nachdem dieser Versuch auf keine Gegenliebe gestoßen ist, soll nun versucht werden, ein fünftes Stockwerk auf die geplanten vier zu setzen, weil zwei der 80 Wohnungen zu tief unten liegen.

Laut Bürgermeister Grasl will die Gemeinde zum Glück nicht mitziehen. Ferner stehen massive sichtbare Eingriffe in die Hanglandschaft bevor:

  • Eine Schallschutzwand von 20 m Länge zwischen Biergarten und neu geplanten Villen außerhalb der Wohnanlage.
  • Ein Panorama-Schwimmbad mit Glasfront zum See.
  • Deutlich wurde auch, dass für eine ordentliche Erschließung der Simetsbergweg eigentlich zu schmal ist, sodass alle möglichen Notlösungen angedacht werden. Nicht einmal die hiesige Feuerwehr wurde gefragt.
  • Im Außenbereich sollen ferner zwei neue Villen entstehen, die mit der Wohnanlage nichts zu tun haben. Wohnungen für Angestellte sind angeblich überflüssig.

Jahrelang hat sich die Familie Wiedemann vergeblich um eine Wohnnutzung des vormaligen Klinikgebäudes Riviera I bemüht. Mit der Begründung, dass es sich um Außenbereich handelt, sind diese Anträge abgelehnt worden. Nun werden zwei Villen geplant, weil in der Nachbarschaft eine Luxus-Wohnanlage entsteht. Es gibt unter diesen Umständen keinen einleuchtenden Grund mehr, den nördlich, südlich und östlich angrenzenden Nachbarn Baurecht zu versagen.

Konsequenterweise dürfte sich der gesamte Hang zwischen Pilotyweg, Simetsbergweg und Holzbergstraße und östlich des Simetsbergwegs zum Luxuswohngebiet entwickeln. Ist diese Konsequenz gewollt? Oder hat der Rahmenplan aus dem Jahr 2008, welcher eine zusätzliche Bebauung im Bereich des Ostufers verhindern will, noch irgendeine Bedeutung? Hätte es der Gemeinderat bei der Möglichkeit belassen, dass der Investor seine Baugenehmigung zur Sanierung der Klinikruinen im bestehenden Umfang ausnutzt, hätte er sich diese Probleme erspart.

Interessant wäre zu erfahren, welche Gegenleistungen die Gemeinde erhält, wenn sie Wohnbaulandgeschenke im Wert von mehreren Millionen macht.

Es ist nicht zu spät, dass der Gemeinderat seinen Willen zum Schutz des Ostufers durchsetzt.

Für den Vorstand des OSV: Prof. Johannes Umbreit, Petra Schulze, Dr. Gustav Neumeister, Manfred Stecher

Ein Nilpferd namens Paul

Ostuferschutzverband feiert 90. Geburtstag und eine Taufe – Arbeit geht auch in Zukunft nicht aus

TANJA LÜHR , Isar Loisachbote vom 8. August 2019

Münsing – Das Nilpferd heißt jetzt Paul. Die hölzerne Skulptur hat der Münsinger Künstler Hannes Neumann, Mitglied im Ostuferschutzverband (OSV), wie berichtet zum 90. Geburtstag des Vereins angefertigt. Sie wurde am Samstag im Rahmen der Jubiläumsfeier getauft.

Paul ist aus massiver Eiche, hat vier Zähne im offenen Maul und liegt ganz friedlich auf dem Badegelände an der Nördlichen Seestraße. Der OSV hatte den Bildhauer Neumann mit dem Werk beauftragt. Seit einiger Zeit schon erfreut das lebensgroße Tier die Kinder auf dem Badeplatz, die nach Herzenslust auf ihm reiten und herumturnen. Aus etlichen Vorschlägen wie „Hippo“, „Würmpferd“, „Melisande“ oder „Nessie vom Starnberger See“ wählten die etwa 40 bei der Feier anwesenden Mitglieder den Namen „Paul“ per Abstimmung aus. Wie die Vorsitzende des Verbands, Ursula Scriba erläuterte, sei dies auch eine Hommage an den früheren Vorsitzenden Paul Dinkelacker, zu dessen Zeiten der OSV 400 Mitstreiter zählte. Mit Wasser aus dem See wurde die Skulptur feierlich getauft.

Scriba blickte in ihrer Ansprache auf die bewegte Vereinsgeschichte zurück. Vieles wurde in Zusammenarbeit mit der Gemeinde erreicht, wie die Beibehaltung der Seeuferstraße Töl 12 zwischen Ammerland und Ambach als reine Anliegerstraße, der Erhalt zahlreicher denkmalgeschützter Villen, die Rettung der „Wort des Lebens“-Einrichtung für Kinder und Jugendliche in Allmannshausen sowie der beiden Schullandheime in Ambach und Seeheim. Die Ammerlander Schlosskapelle wird seit Jahren saniert und soll schon bald in neuem Glanz erstrahlen – auch das ist mit ein Verdienst der unermüdlichen OSV-Vorstandschaft.

2011 wurde in die Satzung der Bereich Kultur aufgenommen. „Seitdem haben viele Interessierte unsere Veranstaltungen rund um den See besucht. Einige von ihnen konnten wir als Mitglieder gewinnen“, sagte Scriba. Jedes Jahr verleiht der OSV einen Denkmalschutzpreis an Hauseigentümer, die ihre alten Anwesen in vorbildlicher Weise hergerichtet haben. Auch für Kinder und Jugendliche bietet der Verein mindestens zweimal im Jahr Aktionen an. Mit dem Gartenbauverein pflanzte der Nachwuchs eine Wildhecke am Schafberg, mit einem Jäger begab er sich auf die Suche nach Tierspuren.

Die Aufgaben werden dem OSV auch künftig nicht ausgehen. Er will weiterhin um die Villa Max kämpfen, den Dampfersteg in Ammerland retten und Tempo 30 auf der Uferstraße durchsetzen, um nur drei wichtige Ziele zu nennen.

Zurück zur Holzbauweise

SENIORENWOHNSTIFT – Architekturbüro präsentiert Gemeinderat geänderte Pläne

VON TANJA LÜHR
Isar Loisachbote vom 1. August 2019

Münsing – Das Architekturbüro Matteo Thun, das für das Kuratorium Wohnen im Alter (KWA) das Seniorenwohnstift in Ambach plant, ist zu der von der Gemeinde geforderten Holzbauweise zurückgekehrt. Wie berichtet wollte KWA, anders als im Wettbewerb angekündigt, die Obergeschosse der Gebäude aus Kostengründen konventionell ausbauen. Das hatte für Ärger im Gemeinderat gesorgt.

Die Planänderungen stellte Architekt Gerald Schnell vom Büro Matteo Thun am Dienstag in der Ratssitzung vor. Anwesend waren auch der von der Gemeinde beauftragte, unabhängige Architekt Christian Weigl, Gemeinde-Anwalt Dr. Gerhard Spiess, Landschaftsplaner Christian Ufer sowie die beiden Vorstandsvorsitzenden von KWA, Horst Schmieder und Dr. Stefan Arend samt KWA-Baumanager Gerhard Schaller. Für die interessierten Bürger aus Ambach reichten die Besucher-Sitzplätze gerade aus.

Zu den Plänen für das Seniorenwohnstift: Die Häuser 1 bis 3 erstrecken sich im Osten entlang des Simetsbergwegs. Weiter unten, im Westen, entstehen drei Häuser, die in den Hang eingegraben sind. Deren oberstes Geschoss ragt jeweils über die Hangkante hinaus, wird aber vom Osten mit einem Gegenhang verdeckt. Sinn dieser Maßnahme sei es, von den Gebäuden Richtung See immer nur auf eine begrünte Wiesenlandschaft zu blicken und niemals auf die Rückseite eines Gebäudes, erklärte Gerald Schnell. Das Schwimmbad schließt sich an die Wohnungen an und öffnet sich zur Landschaft hin. Die Tagespflege etwas weiter unten auf dem Gelände ist über eine eigene Zufahrt erreichbar. Restaurant, Biergarten und eine Tiefgarage gehören ebenfalls zur Planung.

Positiv wertete das Gremium, dass nun alle Stockwerke aus Holz werden sollen. Auch, dass KWA die Dachneigung der Häuser 1 bis 3 auf 20 Grad erhöht hat und die Satteldächer mit rot-braunen Ziegeln decken will, gefiel. Auf zwei schlecht belichtete Wohnungen im Untergeschoss von Haus 2 zum Simetsbergweg hin wurde verzichtet. Jedoch sollen diese Appartements nun im Dachgeschoss des bisher vierstöckig vorgesehenen Hauses 3 im südlichen Bereich untergebracht werden, so dass das Gebäude fünfstöckig wird.

An dieser Neuerung störten sich einige Gemeinderäte. Ursula Scriba (Bürgerliste) kritisierte, dass die Bebauung dadurch „sehr massiv“ wirke. Sie wie auch Thomas Schurz (CSU) fordern vom Bauherren, auf die zwei Appartements zu verzichten. Strauß sprach von „Salamitaktik“, weil diese Höhe ursprünglich nicht vorgesehen gewesen sei. Scriba: „Hier wird deutlich, dass die geplanten 80 Wohnungen für das Grundstück einfach zu viel sind“. Umweltreferentin Christine Mair (Wählergruppe Münsing) sah in der dichten Bebauung eine Gefahr für die Bäume, insbesondere für eine alte Eiche nahe Haus 3. Landschaftsarchitekt Christian Ufer erklärte jedoch, dass fast alle Bäume – auch eine Thuja am Waldschlössl, für deren Erhalt sich Scriba in einer vergangenen Sitzung ausgesprochen hatte – bestehen blieben.

Bürgermeister Michael Grasl (Freie Wähler) würdigte die Umplanungen als „immensen Aufwand“. Der beratende Architekt Christian Weigl sah alle Forderungen der Gemeinde erfüllt. Über die zwei Wohnungen im Dachgeschoss müsse man allerdings „nachdenken“. Grasl forderte am Mittwoch in einer Pressemitteilung, dass KWA nachgibt und ersatzlos auf einen Dachgeschossausbau in Haus 3 verzichtet.

Über die aktuellen Entwürfe wurde in der Sitzung am Dienstag nicht abgestimmt. Dies soll nach dem Willen Grasls aber „zeitnah“ passieren. Im Anschluss könne die Gemeinde in das formelle Bebauungsplanverfahren einsteigen. Wann KWA dann loslegen kann, hängt vom Verfahren ab. Gerhard Schaller, Geschäftsführer des KWA-Baumanagements, sagte in der Sitzung, er rechne mit einer Bauzeit von rund zwei Jahren.

Einladung zur Feier des 90. Geburtstags

Sehr geehrte Mitglieder und Freunde des OSV,

wir wollen diesen denkwürdigen Geburtstag mit dem Bildhauer und Mitglied Hannes Neumann, seiner lieben Frau Maria  und Ihnen feiern.

Die Taufe des Nilpferds am Münsinger Badeplatz will der Vorstand mit einer Brotzeit am See, Musik, es spielt Moritz mit der Ziach und guten Gesprächen begehen. Wir bitten bis dahin um Vorschläge zur Namensfindung unseres Nilpferds.

Eine herzliche Einladung geht an alle, die mit uns feiern wollen.

Termin wegen der ungünstigen Wetterlage verschoben auf den: 3 .August 2019 ab 12.30
Beginn 13.00 Uhr bis ca. 15.00 Uhr

Treffpunkt: Münsinger Badeplatz am nördlichen Ende Ammerlands am See

Brotzeit: Bitte melden Sie sich an unter osv-vorstand@scribaup.de oder

Tel 08177/92310 bis zum 09.Juli 2019 für Fischsemmel – Schweinebraten – Käsesemmel – bitte wählen

Herzliche Grüße,

Ursula Scriba

Holzhauser Musiktage 2019

Was alle Konzerte verbindet, seien sie gespielt von arrivierten oder aufstrebenden Musikern, szenisch oder konzertant, solistisch oder im Ensemble, ist die ungezwungene Atmosphäre, mit der Musik hier erfahrbar wird. Es ist diese Leichtigkeit, welche die Holzhauser Musiktage auch in diesem Jahr zu einem außergewöhnlichen Festival werden lässt.
– Süddeutsche Zeitung 29.4.2019

Am 6. Juli beginnen die Holzhauser Musiktage 2019.

International gefeierte, junge Stars der Klassikszene wie die Geigerin Veronika Eberle, der Pianist

Nikolai Lugansky, die Sopranistin Nikola Hillebrand, der Cellist Maximilian Hornung uvm.

kommen Mitte Juli ans Ostufer des Starnberger Sees und spielen Konzerte in Scheunen und Reithallen.

Neuer Partner der Holzhauser Musiktage ist ab diesem Jahr BR Klassik. Der Rundfunksender wird zwei Konzerte aufzeichnen und widmet dem Festival am 29.7. eine dreistündige Sendung zur Prime Time um 20 Uhr.

Fünf Konzerte bieten die Holzhauser Musiktage dieses Jahr wieder in ihren charmanten Konzertsälen an: In der Reithalle des Gut Ried in Ammerland fliegen Nikolai Luganskys Hände über die Tasten und in Münsing verwandelt Nikola Hillebrand die Tenne des Loth Hof in eine Opernbühne. Nikola Hillebrand, Gewinnerin des internationalen Wettbewerbs Das Lied, ist in Berg am Starnberger See aufgewachsen und singt inzwischen an den besten Opernhäusern Europas.

Maximilian Hornung & Friends tauchen mit Tchaikovskys berühmten Streichsextett „Souvenir de Florence“ in italienisches Sommerflair ein, während Veronika Eberle, Julian Steckel und William Youn das leidenschaftliche Klaviertrio in a-moll „à la memoire d’un grand artiste“ von Tchaikovsky zum besten geben.

Das Andenken an den großen Künstler aus Ambach, den Geiger und Pädagogen Dénes Zsigmondy, tragen die Holzhauser Musiktage mit dem Angebot von zwei Meisterkursen weiter.

Tickets und weitere Infos auf www.holzhauser-musiktage.de


Konzerte 2019

NIKOLA HILLEBRAND & FRIENDS. Opéra Miniature
6. Juli, 20 Uhr, Loth Hof Tenne Münsing 
Die gefeierte Sopranistin Nikola Hillebrand gestaltet mit Freunden einen amüsanten Abend mit Liedern und Arien von F. Schubert und W.A. Mozart

EBERLE – STECKEL – YOUN. Klaviertrio
12. Juli, 20 Uhr – Loth Hof Tenne Münsing 
Klaviertrio Rezital mit Veronika Eberle, Julian Steckel und William Youn
Werke von Rachmaninov, Debussy, Tchaikovsky u. Messiaen


ENTRE AMIS – Maximilian Hornung & Friends
17. Juli, 20 Uhr  – Loth Hof Tenne Münsing
Streichsextette von J. Brahms und Tchaikovsky „Souvenir de Florence“

NIKOLAI LUGANSKY . Piano Solo
20. Juli, 19.00 Uhr – Gut Ried Ammerland
Der international konzertierende Pianist lässt die Finger über die Tasten fliegen!


JUNGE TALENTE – STARS VON MORGEN
21. Juli, 19 Uhr –  Gut Ried Ammerland
Die Meisterschüler für Violine und Gesang stellen sich in einem gemischten Programm vor

Einladung zur Mitgliederversammlung 2019

Freitag, 28. Juni, Münsing, Gasthaus Gerer

Beginn: 19.30 Uhr, Einlass: 18.30 Uhr

Wir bitten auch an unserer freundlichen Wirte zu denken

Tagesordnung:

  1. Begrüßung der Mitglieder
  2. Jahresbericht

2.1 Vorstand

2.2 Arbeitskreis Kultur

  1. Kassenbericht
  2. Bericht der Kassenprüfer
  3. Entlastung des Vorstands
  4. Wahl der Kassenprüfer für 2019
  5. Verschiedenes, Wünsche und Anträge

(Anträge von Mitgliedern sollten bis zum 13. Juni 2019 schriftlich bei der1. Vorsitzenden eingegangen sein.)

Im Anschluss Vortrag von Dr. des. Rudolf Himpsl zu Kulturerbe Bayern

Gäste sind herzlich willkommen

Freundliche Grüße

Ursula Scriba, 1.Vorsitzende                                    Ammerland, 31.05.2019

Stell dir vor, wir hätten was zu rauchen

Nachkrieg und Fünfzigerjahre in der BRD

mit Julia von Miller – Anatol Regnier – Frederic Hollay  

Donnerstag, 16.Mai, 20 Uhr in Münsing
Pizzeria Pinocchio, Einlass 18:30 Uhr

Aus Mauerresten wuchsen Blumen, die Welt war wieder offen, man durfte wieder träumen. Aber konnte man unbeschwert weitermachen, nach Leid, Vertreibung, Verbrechen?

 Das neue Programm des Münchner Erfolgstrios Julia von Miller, Anatol Regnier und Frederic Hollay verschweigt die Brüche nicht, aber balanciert sie aus mit tollen Liedern, geschliffenen Texten und schwungvollem Klavierspiel. 

Eine Zeitreise der besonderen Art! Sie werden inspiriert nach Hause gehen!

Eintritt 12 €, bitte kurze schriftliche Kartenbestellung an diese mail-Adresse:  ak-kultur-osv@web.de

Münsinger Ortsentwicklung „Ambach ist ein Fischerdorf“

Von Benjamin Engel, Münsing  27. Februar 2019, Wolfratshauser SZ

Bereits zum zweiten Mal lehnt der Gemeinderat die Pläne für einen Neubau im Garten der Bonsels-Villa ab. Das Landratsamt ist anderer Auffassung.

Die frühere Villa des Biene-Maja-Erfinders Waldemar Bonsels zählt zu den prägenden Gebäuden in Ambach. Die Pläne, im Garten des denkmalgeschützten Hauses ein Wohn- und Atelierhaus zu errichten, lehnt der Gemeinderat ab. Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate hat das Gremium einstimmig dagegen votiert. Damit positioniert sich der Gemeinderat gegen die Auffassung des Landratsamts und eines von der Kommunalverwaltung eingeschalteten Rechtsanwalts.

Erst 2014 hatte die Waldemar-Bonsels-Stiftung die einstige Villa des Schriftstellers aufwendig sanieren lassen. Jetzt wollen die Verantwortlichen den Anbau aus den Sechzigerjahren im Westen des Gebäudes abreißen. Dafür ist ein neues Wohn- und Atelierhaus im Garten geplant. Sowohl das Kreisbauamt als auch der Rechtsanwalt der Kommune halten die Pläne für zulässig. Ihrer Ansicht nach fügt sich das Projekt in die Umgebungsbebauung ein.

Genau das beurteilt der Gemeinderat jedoch gegensätzlich. Das Grundstück mit der Villa zählt für Ursula Scriba (Bürgerliste) zum Kernstück des kommunalen Rahmenplans für das Seeufer. Das denkmalgeschützte Haus sei einer der wichtigsten Bausteine im Ortsgefüge Ambachs, heißt es in einer Stellungnahme des Ostuferschutzverbandes (OSV), an dessen Spitze Scriba steht. Die wechselseitigen Blickbeziehungen zwischen Starnberger See und offener Landschaft müssten demnach erhalten bleiben. Das Grundstück dürfe keinesfalls bebaut werden. Sonst würde einer der bedeutsamsten Orte des Seeufers zerstört, heißt es aus dem OSV.

Ebenso umstritten ist die Erschließung für das Projekt. Der Grundstücksstreifen direkt an der Straße gehört weitestgehend einem Nachbarn. Lediglich eine Vereinbarung aus dem Jahr 1885 erlaubt den Zugang. Skeptisch zeigte sich Ernst Ramerth (Wählergruppe Holzhausen), ob damit die Erschließung dauerhaft gesichert sei. Zudem sei es wichtig, die Interessen des angrenzenden Fischereibetriebs zu schützen, sagt er. „Ambach ist ein Fischerdorf.“

Allerdings könnten die Pläne für ein Wohn- und Atelierhaus laut Bauamtsleiter Stephan Lanzinger am Immissionsschutz scheitern. Das Vorhaben könne die Stiftung nur realisieren, wenn die Immissionen des benachbarten landwirtschaftlichen Betriebs für eine Wohnbebauung zumutbar seien, schildert er. Genau das müsse die zuständige Behörde des Tölzer Landratsamts im weiteren Genehmigungsverfahren prüfen. Lanzinger beurteilt eher kritisch, einen Bebauungsplan für den Bereich zu erlassen. Dieser müsste positive Ziele definieren und würde für weitere Grundstücke gelte. Damit könnte dort womöglich Baurecht definiert werden, was gar nicht gewünscht sei.

Gegen das Projekt der Bonsels-Stiftung hat auch ein Nachbar einen Rechtsanwalt eingeschaltet. Der hält das Vorhaben für nicht genehmigungsfähig. „Es sind so viele Unwägbarkeiten, dass ich empfehle, das abzulehnen“, sagt Gemeinderätin Scriba.

Kein Neubau an der Bonsels-Villa

von Tanja Lühr, Isar-Loisachbote vom 28.02.2019

Gemeinderat setzt sich über Verwaltung hinweg und lehnt Antrag ab

Münsing–Ambacher Landwirte,Nachbarn und Bürger sowieMitglieder des Ostuferschutzverbands (OSV) waren zur Gemeinderatssitzung am Dienstag gekommen. Sie alle gingen erleichtert nach Hause. Denn der Rat beschloss einstimmig, keinen Neubau im Garten der denkmalgeschützten Waldemar-Bonsels-Villa an der Seeuferstraße zuzulassen, wie von der Bonsels-Stiftung beantragt. „Bleibt zu hoffen, dass die Gemeinde auf ihrem Veto beharrt, auch wenn das Landratsamt anderer Ansicht ist“, sagte Dr. Gustav Neumeister, Vorstandsmitglied des OSV, nach der Entscheidung. Sowohl das Landratsamt als auch ein von der Gemeinde beauftragter Rechtsanwalt waren aufgrund eines Vorbescheidsantrags der Stiftung vom Oktober 2018 zu dem Schluss gekommen, dass sich das geplante Wohn-und Ateliergebäude im vorderen Grundstücksbereich – rund 7,50 mal 15 Meter groß mit Firstrichtung zum See – in die Umgebung einfügen würde. Es handle sich bei dem Gelände um bebaubaren Innenbereich. Die Verwaltung schlug deshalb vor, den Neubau und gleichzeitigen Abriss eines wenig geglückten Anbaus an die Bonsels-Villa im Westen zu genehmigen.

Doch die Gemeinderäte erhoben Einspruch. Selbst Bürgermeister Michael Grasl (Freie Wähler) stimmte gegen seine Verwaltung. Er nannte den Immissionsschutz als schwerwiegendes Argument gegen das Vorhaben. Direkt neben dem geplanten Haus lebt und arbeitet der Fischer Johann Strobl. Seine Räucherkammer befände sich in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung, womit Ärger vorprogrammiert wäre. Ernst Ramerth (Wählergruppe Holzhausen), Ursula Scriba (Bürgerliste und OSV-Vorsitzende) sowie Heinz Schreiner (SPD) sprachen sich ausdrücklich für den Schutz des heimischen Betriebs aus. Ramerth: „Es gibt nur noch wenige Fischer am See, die müssen wir unterstützen.“ Scriba erinnerte zudem daran, dass der Bereich mit der Mutter-Gottes-Kapelle, dem Ungarn-Tor und der Bonsels- Villa das „Kernstück“ des Ambacher Rahmenplans seien, der keine Bauten zulasse, die die Blickbeziehungen zwischen Landschaft und See zerstörten. Der Ersatzbau müsste von der Größe her zumindest dem Anbau entsprechen, forderte Scriba. Der Anbau sei aber viel kleiner. Die OSV-Vorsitzende bezweifelt zudem genau wie Hans Strobls Anwalt, dass es sich bei dem Baugrundstück um Innenbereich handelt. Sie hält es für Außenbereich. Ihren Antrag, die Gemeinde solle einen Bebauungsplan zur Sicherung der Ziele des Rahmenplans aufstellen, zog Scriba vorerst zurück.

Wegen zu vager Angaben abgelehnt wurde vom Rat ein weiterer Antrag der Waldemar- Bonsels-Stiftung auf Errichtung einer Gedenkstätte im Garten. Umweltreferentin Christine Mair (Wählergruppe Münsing) appellierte an die Stiftung, die vor einigen Jahren von ihr aufwendig sanierte Villa mit kleinem Museum entgegen kursierender Gerüchte zu behalten. Bonsels, Autor der „Biene Maja“, habe den Menschen die Augen für die Artenvielfalt geöffnet – ein Thema, das aktueller denn je sei.



Rettet die Biene Maja

Kein Neubau an der Bonsels-Villa“

Erleichtert haben wir am vergangenen Dienstag festgestellt, dass der Gemeinderat sich einstimmig gegen eine weitere Bebauung im Garten der Bonsels-Villa in Ambach wehrt. Respekt für den Willen, sich gegen die Auffassung des Landratsamts zu stellen. Wie zu hören war, geht es einerseits um den Schutz der einheimischen Bauern und Fischer in ihrer Heimat, andererseits auch um den Kern von Ambach als Teil der Kulturlandschaft Starnberger See. Die Gemeinde hat bei ihrem Widerstand noch weitere, gute Argumente: Das Gelände zwischen dem „Seitz“ und dem Brosi-Hof kann durchaus als „Außenbereich“ betrachtet werden. Die Muttergottes-Kapelle ist keine Wohnbebauung. Und weshalb keine „zweite Reihe“ entsteht, wenn ein neues Haus zwischen die Bonsels-Villa und die Seeuferstraße gesetzt wird, versteht niemand  recht.

Ein Argument gegen eine Neubebauung wurde unseres Erachtens noch nicht ausreichend betrachtet: Der angebotene Abriss einer Doppelgarage mit darüberliegendem Atelier im Westen der Bonsels-Villa steht unseres Erachtens in keinem Verhältnis zur Größe des geplanten Ersatzbaus. Zu hoffen bleibt, dass das Landratsamt die einstimmige Ablehnung des Rats nicht ersetzt und die Gemeinde damit zwingt, aus dem Rahmenplan heraus einen Bebauungsplan zu entwickeln. Solch ein neuer Bebauungsplan hätte die Umsetzung der Ziele bezüglich Städtebau und Landschaftsschutz im Auge, wie sie die Gemeinde gottlob im Rahmenplan schon formuliert hat, kann also nicht als „Verhinderungsplanung“ gewertet werden.

Wenn dann die Bonsels-Stiftung klagt, müssen Gemeinde und Landratsamt zusammenstehen, um den zerstörerischen Eingriff in das Ortsbild abzuwehren. Der Einsatz dürfte sich aber lohnen, wenn man es mit der Erhaltung Ambachs ernst meint. Jedenfalls sollte erst einmal geklärt werden, ob die Zufahrt wirklich rechtlich gesichert wäre und ob ein Neubau direkt neben einem Bauernhof mit Rinderstall, Fischereibetrieb und Räucherkammer überhaupt einen Sinn hat, weil es nur Probleme gibt. Ich erinnere an den Miesbacher Kuh-Glocken-Streit. Lassen Sie uns nicht nur auf Landesebene die Bienen retten, sondern auch in unserer nächsten Umgebung „unsere Biene Maja“.

Leserbrief von Petra Schulze Ambach, 28.02.2019

Gemeinderat lehnt Neubau am Seeufer ab

Von Benjamin Engel, Münsing , 12. Februar 2019

In der Ambacher Seeleitn hat ein Bauherr aus Sicht der Verwaltung zu groß geplant. In der jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat es abgelehnt, die Baugenehmigung für ein neues Einfamilienhaus am Starnberger Seeufer zu erteilen. Laut Bauamtsleiter Stephan Lanzinger war zwischen dem Haupthaus und dem Ateliergebäude ein Gewächshaus vorgesehen. Der geplante Wintergarten und die Terrassen hätten das Grundstück weiter versiegelt. Die überbauten Flächen hätten die Häuser in der Umgebung deutlich übertroffen.

In ihrer Einschätzung stützt sich die Verwaltung auf die Stellungnahme eines eigens beauftragten Rechtsanwalts. Allerdings habe der Tölzer Kreisbaumeister im Gegensatz dazu signalisiert, dass sich das Vorhaben in die Umgebungsbebauung einfüge.

Der Eindruck, eine Wand vor sich zu haben, drängte sich Umweltreferentin Christine Mair (Wählergruppe Münsing) auf. „Die Sichtachse zum See ist total verbaut“, sagte sie. Sollte der Bau verwirklicht werden, sehe sie alte Bäume wie eine Linde, die Buche und die Eiche auf dem Grundstück gefährdet. Außerdem zähle das Areal zum Landschaftsschutzgebiet „Ostufer Starnberger See“. Eine geplante Tiefgarage mit acht Stellplätzen passe aus ihrer Sicht nicht dorthin, sagte Mair.

Für den Neubau zu stimmen, konnte sich dagegen Helge Strauß (CSU) vorstellen. Die Planungen wirkten leichter als die „hingemurkste Burg“, die jetzt dort stehe. Auch mit einer Tiefgarage könne er sich anfreunden, sagte er.

Überdimensioniert: Vorhaben am Seeufer fällt durch

Tanja Lühr, Isar Loisachbote vom 07.02. 2019

Münsing – Obwohl der Kreisbaumeister zugestimmt hätte, lehnte der Münsinger Gemeinderat am Dienstag einen Bauantrag an der direkt am Starnberger See gelegenen Seeleitn in Ambach ab. Dort wollen Bauwerber ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung und Tiefgarage für acht Autos errichten. Aus einem großen bestehenden Gebäude sollen dabei zwei entstehen. In ihrer Mitte ist noch in Gewächshaus geplant. Nach Ansicht eines von der Gemeinde hinzugezogenen Rechtsanwalts ist das Vorhaben in dem sensiblen Uferbereich überdimensioniert. „Die Bebauung in der Umgebung wird deutlich übertroffen“, sagte Bauamtsleiter Stephan Lanzinger. Umweltrefenrentin Christine Mair (Wählergruppe Münsing) wies zudem darauf hin, dass einige alte Laubbäume durch den Neubau akut gefährdet wären. Eine Tiefgarage für acht Fahrzeuge passt ihrer Meinung nach nicht ins Landschaftsschutzgebiet. Ursula Scriba (Bürgerliste) kritisierte, dass die zwei Kopplungsgebäude den hinteren Nachbarn die Sicht auf den See versperrten. Helge Strauß (CSU) dagegen sagte, er könnte sich mit dem Vorhaben anfreunden. Die zwei Baukörper wirkten leichter und durchlässiger als der bestehende. Eine Tiefgarage sei besser als offene Stellplätze. Strauß und Tobias Eckart (Freie Wähler) stimmten als einzige für den Antrag. tal