Mitmachen bereitet Freude

Einladung zum Benefizkonzert

Die Ammerlander Schlosskapelle macht Fortschritte: Vielleicht haben Sie es bemerkt: die Fenster sind eingebaut, der Fensterladen an der Seestraße ist neu gefertigt, hinter der Bautür verbirgt sich eine neue Eingangstür und die Kirchenmaler haben die Raumschale bald fertig gestellt.

Der Ostuferschutzverband freut sich, Sie zum Benefizkonzert für die Ammerlander Schlosskapelle einzuladen.

Am 18. Oktober 2015, Beginn 18 Uhr in der Kirche St. Peter in Ammerland, findet das Kirchenkonzert statt.

Unser 2. Vorstand der Pianist Johannes Umbreit hat durch seine guten Kontakte in der Musikwelt ein Trio zusammenstellen können, das Ihnen eine genussreiche Zeit bescheren wird.

Es musizieren: Nikola Hillebrand, Sopran
Bettina Kühner-Wehn, Violoncello
Johannes Umbreit, Klavier

Unser Programm:
• Werke von Johann Sebastian Bach (Gambensonate, BWV 1029)
• Georg Friedrich Händel (aus dem Messias)
• Wolfgang Amadeus Mozart (Exsultate Jubilate, Arien aus der Messe c-moll)

Denjenigen, die mit den Holzhauser Musiktagen verbunden sind, ist Nikola Hillebrand bereits in bester Erinnerung, jetzt können Sie sie alle erleben. Auch die Gedenkfeier für den verehrten Vicco von Bülow erhielt durch das Duo Nikola Hillebrand und Johannes Umbreit herrliche Farben. Inzwischen ist sie fest etabliert beim Glyndebourne Festival in England, ein Höhepunkt des Musikjahres für Kenner hochrangiger Aufführungen.
Ich hänge Ihnen die Lebensläufe an, damit sie sich kundig machen können.

18. April: Ich tanze mit dir in den Himmel hinein – Deutsche Schlager von 1929 bis 1969, Eine musikalisch-literarische Zeitreise

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Wiederholung am 18. April!!

Der bekannte Ostufer-Künstler Anatol Regnier wiederholt seine am 14. März ausverkaufte Veranstaltung: Eine Zusammenstellung bekannter und weniger bekannter Schlager aus der Zeit der Weltwirtschaftskrise über die NS- und Kriegszeit bis zum Höhepunkt des deutschen Wirtschaftswunders um 1969, verbunden und hinterfragt durch intelligente, witzige und nachdenkliche Zwischentexte – eine musikalisch-literarische Zeitreise der besonderen Art. Anatol Regniers Mitstreiter sind die Sängerin und Komödiantin Julia von Miller, bekannt aus ihrer Jazz-Formation „String of Pearls“ und der ungarische Pianist Frederic Hollay, ein Spezialist der leichten Musik mit jahrzehntelanger Erfahrung. Alle drei sind begnadete Entertainer, das Publikum darf sich auf einen mitreißenden und unterhaltsamen Abend freuen – „gleichzeitig so schön weit weg und gleichzeitig so da, im Gesang, in der Musik, im Erzählen, ein schönes Wunder“, so der Kommentar des Kabarettisten Josef Brustmann.

Ort: Pizzeria „Pinocchio“ in Münsing, Hartlweg 14 im Sportgelände, Datum: Donnerstag, 18. April, Einlass 17.30 Uhr, Beginn 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 12 Euro. Kartenvorbestellung unter Holzmaier@turnverband-bayern.de oder 08177/396. Veranstalter ist der Ostuferschutzverband (OSV)

 

Villa Max

Sehr geehrte Mitglieder,

ein monatelanger Kampf um das Betretungs– und Dokumentationsrecht des Baukontrolleurs des Landratsamtes hat vor dem Bayrischen Verwaltungsgerichtshof gestern ein klares Ende gefunden. Seit Sommer 2012 bemühte sich das Landratsamt um Erkenntnisse zum tatsächlichen Bauzustand der Villa. Herr Bürgermeister Grasl hatte des Landratsamt ebenfalls im Frühherbst auf die Gefahren für das Gebäude angesichts der bevorstehenden strengen Jahreszeit hingewiesen. Der OSV hatte eine Ortsbegehung mit der Kreisheimatpflegerin im Sommer durchgeführt, um auf den schlechten Bauzustand der Künstlervilla aufmerksam zu machen. Aus diesem Grund wurden von außen Fotografien angefertigt, die der Unteren Denkmalschutzbehörde den bautechnisch problematischen Zustand des Gebäudes dokumentieren sollte. Das Amt reagierte mit einer Begehung, bei der jedoch dem Mitarbeiter des Landratsamtes das Fotografieren untersagt wurde. Seit dieser Zeit wird mit den Eigentümern gerungen.
Wir hoffen jetzt auf Konsequenzen und klar geäußerte Aussagen, welche baulichen Maßnahmen das Amt von den Eigentümern erwartet.

Freundliche Grüße,
Ursula Scriba

Pressemitteilung
Presseartikel

Erinnerung an die Gartengeschichte

Dr. Kaija Voss

Gartenkunst2013Kleine Einführung in der Geschichte der Gartenkunst (II) Die grüne Spurensuche geht weiter, zunächst in die prächtigen Gärten des Barock, mit Wasserspielen, Bosketten und Broderien. Ausgehend vom Schlosspark Versailles verbreitet sich der französische Barockgarten über ganz Europa, von Schönbrunn bis Nymphenburg. In der Zeit des Rokoko wird er im Sinne von China-Mode und Exotik ergänzt und schließlich, in der Aufklärung, durch den Englischen Landschaftsgarten abgelöst. Nicht nur Barockparks werden landschaftsgärtnerisch überformt, bis in das 19. Jahrhundert hinein entstehen neue ideale Landschaften, nach dem Prinzip eines „begehbaren Landschaftsgemäldes“. An der Schwelle zum 20. Jahrhundert fordert die Volksparkbewegung in den Großstädten Räume „zum Aufenthalt im Freien, zum Sichausleben in Spiel und Sport ebenso wie zum beschaulichen Ausruhen“. Die Parks werden öffentlich und folgen neuen Gesetzmäßigkeiten. Der Rasen darf betreten werden, es entstehen Künstlerparks und städtische Grünräume. Historische Parkanlagen werden zu Gesamtkunstwerken unter denkmalpflegerischer Aufsicht.

Termin: 9.1.2013 / 19.30 Uhr – 21 Uhr
Ort: Münsing, Pizzeria Pinocchio

Weihnachtsgrüße des OSV

Sehr geehrte Mitglieder,

Ihnen allen ein erholsames, glückliches Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr 2013.
Der OSV hat ein ungewöhnlich erfolgreiches Jahr hinter sich, das Ergebnis der engagierten Tätigkeit unserer Führungsmannschaft und auch einiger Mitglieder sowie Verbündeter, die sich unentwegt hinter den Kulissen für unsere Interessen eingesetzt haben.
Dabei will ich die Entscheidung des Finanzministers für den Verbleib von Wort des Lebens in den Schlössern Seeburg und Allmannshausen betonen. Bei den laufenden Verhandlungen hilft der OSV weiterhin, um den Verbleib zu stabilisieren und die Sozialreferentin Regina Reitenhardt und die Familienbeauftragte Anke Mai sind mit meiner Unterstützung dabei, ein dauerhaftes Betreuungsangebot für unsere Kinder zu erarbeiten.
Bei dem Einsatz für den Erhalt des Landschulheims Seeheim mit dem Stop für Ausbauideen in Ambach Süd sind wir mit dem entschlossenen Einsatz unseres Bürgermeisters einen großen Schritt weitergekommen. Der ursprüngliche Plan wurde bis auf weiteres gestoppt vom Oberbürgermeister. Wir wollen jedoch mehr und hoffen deshalb auf den entschiedenen Durchbruch im Jahr 2013.
Schön sieht unsere Rundbank auf dem Dorfplatz aus, hoffentlich gibt es bald Tage, an denen Sie die Bank benutzen können.
Am Ball bleiben wir bei der Temporegelung an der Seestraße und beim weiteren Verfahren zum Kahlschlag Seeheim.
Bei den Verhandlungen um die Villa Riedel, sog. Ministervilla in Ambach freuen wir uns, dass es einmal gelungen ist zu verhindern, dass das Baurecht auf dem Grundstück ausgenutzt wird und die schöne Emanuel Seidl Villa von einem Neubau bedrängt und bedrückt wird. Weiterhin danken wir dem Architekten und v.a. dem Landschaftarchitekten Stefan Ufer und Frau von Puttkamer für die hilfreiche Informationspolitik, die es Frau Schulze und mir ermöglichte, die Nachbarn regelmäßig zu informieren.
Es bleibt wie immer viel zu tun, aber jetzt wollen wir erst einmal Weihnachten feiern und erinnern Sie an die schönen Veranstaltungen im Neuen Jahr mit dem Gartengeschichtsvortrag am 9.1.2012 und dem Film des Bezirkheimatpflegers Dr. Norbert Göttler Ende Januar.

Ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr,
Ursula Scriba

Die Wiederentdeckung der Schädelsammlung Gabriel von Max‘

Anlass zur Mannheimer Ausstellung „Schädelkult“ bot im Jahr 2008 die Wiederentdeckung der Schädelsammlung Gabriel von Max’ (1840 – 1915). Der Künstler und Darwinist besaß eine der größten Sammlungen dieser Art. Sie umfasste rund 500 Objekte aus Amerika, Asien, Afrika, Ozeanien und Europa. 1917 erwarb die Stadt Mannheim die Sammlung, die später in den Besitz der heutigen Reiss-Engelhorn-Museen gelangte. Im Rahmen eines Austausches 1935 gelangten große Teile davon an die Universität Freiburg. Nach dem Krieg galt die Sammlung als verschollen und wurde erst vor drei Jahren wiederentdeckt.

http://www.schaedelkult.de/ausstellung.html